Cozy Fall Days – Unser Herbstbalkon


Immer kürzer werdende Tage, stürmische Regenschauer, nebelige Wälder, buntes Laub, eine dampfende Tasse Tee & gemütliche Abende mit dem Liebsten auf dem Sofa… 

all das und noch vieles mehr verbinde ich mit der aktuellen Jahreszeit.

Und weil ich persönlich den Herbst noch mehr genießen kann, wenn unsere Wohnung der Saison entsprechend dekoriert ist, zelebriere ich dies jedes Jahr aufs Neue.

Ich habe großes Glück, eine liebe Mami zu haben, die eine Koryphäe auf dem Gebiet der Gartenbepflanzung ist. Sie hat ein überdurchschnittlich fundiertes Wissen über alle Arten von grünen Schätzen und kann diese perfekt gestalterisch anordnen und kombinieren, wovon ich nur allzu gern profitiere.

Das Resultat ist dann z.B. ein wunderschön geschmückter und der aktuellen Jahreszeit angepasster Balkon, den ich euch heute vorstellen möchte.

Genießt also meine vielen Fotos und lasst euch gern inspirieren. Ich versuche euch auch etwas von dem Knowhow meiner Mutti mitzugeben und stehe natürlich für offene Fragen stets zur Verfügung 🙂

Wenn ihr, wie ich, in einer Stadtwohnung wohnt und ein Garten noch Zukunftsmusik ist, stellen üppige Blumenkästen ein wichtiges Element eurer Bepflanzung dar. Richtig positioniert, bilden sie auf eurem Balkon einen grünen Rahmen und erschaffen somit direkt eine einladende Atmosphäre.


Auf meinem Balkon haben wir drei Kästen frontal und jeweils zwei rechts an der Seite befestigt. Sie fallen einem direkt ins Auge 🙂

Jede Jahreszeit besitzt seine ganz persönlichen Schätze, die sich ideal für Balkon und Garten eignen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und ihr könnt euch so richtig austoben. Probiert neue Elemente, wie z.B. einen Baumpilz, aus und integriert diese in eure Bepflanzung.

Meine Kästen bestehen zu einem großen Anteil aus Heidekräutern, die winterhart sind und mir auch noch bei frostigen Temperaturen Freude bereiten werden. Es gibt diese wunderschönen Gewächse in vielen Variationen & Farben, sodass man diese wunderbar kombinieren und aufeinander abstimmen kann. 



Wie ihr sehen könnt, haben wir bei der Gestaltung der Kästen darauf geachtet, dass sich die Pflanzen, hinsichtlich ihrer Farbe und Anordnung, gleichen und sich somit ein harmonisches Gesamtbild entwickelt. Unser menschliches Gehirn mag Symmetrie und empfindet das Einheitliche als sehr ansprechend.  

Wie schon bei unserem Sommerbalkon, hat meine Mutter auch diesmal darauf geachtet, Pflanzen zu verwenden, von denen ich lang etwas haben werde. Ich sprach bereits von den Heidekräutern, die einem auch bei Minusgraden erhalten bleiben. Bis auf die Chrysanthemen, die bei Frost erfrieren werden, werden mich somit alle Gewächse bis ins nächste Jahr begleiten. 

Sobald es meinen gelben, orangenen und weißen Chrysanthemen zu kalt wird und sie nicht mehr ansehnlich sind, werde ich sie aus den Kästen entfernen und die Lücken durch Tannengrün ersetzten. Somit wird dann auch direkt der Winter optisch eingeläutet. Jetzt im Herbst stellen sie allerdings schöne Farbtupfer dar. 

Und wo wir schon von Lückenfüllern und Tannengrün sprechen: Man kann in der kalten Jahreszeit, in der blühende Blumen vom Frost „gefressen“ werden, wunderbar mit Schätzen aus dem Wald arbeiten. 

Ansgar und ich haben hierfür unseren Sonntagsspaziergang mit Juno vom Park in den Wald verlegt und wurden direkt fündig. Tannengrün, Zapfen, Baumpilze, Vogelbeeren, Moos und Äste wurden direkt eingetütet und mitgenommen.

Aufgrund des Orkans „Xavier“ haben wir sogar komplett intakte Mistelbüsche gefunden, die sonst nur weit oben in den Baumwipfeln anzutreffen sind. Ein echter Glücksfund also, denn für solche Waldschätze bezahlt man im Laden gern viel Geld. 

So ein Ausflug in den Wald lohnt sich also allemal, wenn es darum geht, seine Bepflanzung zu planen. Das Moos dient als schön anzusehender Zwischenraum und dank der Vogelbeeren, die nicht nur aufgrund ihrer knalligen Farben überzeugen, hat man direkt ein einladendes Buffett für unsere heimischen Vögel geschaffen. Sobald diese dann verderben und nicht mehr schön aussehen, werde ich sie ebenfalls durch andere Dekoelemente ersetzen.  

Was wäre ein Herbstbalkon ohne Kürbisse oder getrocknete Maiskolben? Richtig – nur halb so schön 🙂

Ich habe mich für Zierkürbisse, die ich in einer Schale dekorativ angeordnet habe, und für Schnitz- & Speisekürbisse, die ich mit weißer und goldener Acrylfarbe angepinselt habe, entschieden. 

Richtig platziert, stellen sie schöne Eyecatcher dar. Aber Achtung, Kürbisse verderben leider mit der Zeit und werde matschig, was zu einer ziemlichen Schweinerei ausarten kann. Auch wenn die kühlen Temperaturen dieses Prozess verlangsamen, müssen sie irgendwann ausgewechselt werden. Allerdings kann man diese dann durch eine Schale voll Äpfel oder Zitrusfrüchte ersetzen. Das sieht nicht nur dekorativ aus, sondern ist auch noch praktisch, da man das Obst für den Verzehr direkt kühl lagert.

Für meinen Winterbalkon wenn ich von dieser Idee definitiv Gebrauch machen :)!

Auch Elemente aus Porzellan oder Keramik haben meiner Meinung nach immer einen Platz in einer grünen Oase verdient. Sie sind nicht nur dauerhaft haltbar, sondern können auch sehr edel wirken.

Ich persönlich liebe Stücke, die zeitlos sind und man das ganze Jahr für jede Saison verwenden kann. Sobald sich der Herbst dem Ende neigen wird, werde ich auf die Jagd nach schönen Keramikkürbissen gehen, die dann im Sale angeboten werden. Dann kann man solche Schmuckstücke für die Hälfte des eigentlichen Kaufpreises erwerben. Solche Schnäppchen machen einfach Freude :).

 

Die Ecken haben wir mit verschieden farbigen Heidekräutern, Koniferen, Ästen, Mistelzweigen & Dekoelementen aufgefüllt. Es ergibt sich ein stimmiges und einladendes  Gesamtbild 🙂 Auch hier eignet sich Moos wunderbar, wenn es darum geht, die Blumenerde der Töpfe aufzupeppen! Zusammen mit Tannengrün, Zapfen und Vogelbeeren ergibt sich eine herbstliche Atmosphäre  

Der Herbst zeichnet sich vor allem durch seine immer kürzer werdenden und trüben Tage aus. Solch eine graue Zeit kann sehr aufs Gemüt schlagen, doch kann man sie sich auch zu Nutze machen.

Durch warme Lichtquellen wird direkt eine heimelige Atmosphäre geschaffen. Nichts ist gemütlicher, wenn man bei einem nass kalten Tag auf der Couch sitzt und eine heiße Tasse Tee inklusive einem schönen Film (Harry Potter!) genießt.                                                 Wenn dann von draußen noch der warme Schein von Kerzen und Lichterketten herein schimmert, ist der Abend vollends perfekt.

Daher habe ich sehr darauf geachtet, genügend Lichtquellen, in Form von Laternen und Kerzen, auf meinem Balkon zu integrieren. Ich habe mir allerdings die Lichterketten für die Winterzeit vorbehalten 🙂 Wie diese Elemente bei Tag und Nacht wirken, habe ich euch in der obigen Fotostrecke festgehalten.  

Ich hoffe, euch hat mein kleiner Rundgang durch meine ganz persönliche Wohlfühloase gefallen. Wenn ihr euch sogar ein wenig inspirieren lassen konntet, bin ich vollends zufrieden. Als kleines BonBon habe ich jetzt zum Schluss noch ein Video mit eingefügt. Dieses findet ihr auch auf meinem Youtube Kanal.

Ich würde mich sehr über euer Feedback freuen und einfach wissen wollen, ob euch solche Beiträge zusagen :).

Bis bald – eure Lisi 

 

 

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